Veranstaltung

  • Veranstaltung,  Workshop

    Wo Wasser Fäden zieht

    Ein T-Shirt, ein Fluss und ein Schiff – was haben die miteinander zu tun? Mehr, als man denkt! 

    Textilien brauchen Wasser, Rohstoffe und Arbeitskraft. Und Flüsse waren schon früh wichtige Standortfaktoren für die Textilindustrie: als Ressource für die Produktion und als Verkehrswege für den Transport von Waren. In diesem Workshop schauen wir hinter die Kulissen unserer Kleidung: Welche Ressourcen werden gebraucht? Wie kam die Textilindustrie eigentlich nach Deutschland? 
     

    Danach wirst du selbst kreativ: Im Zine-Workshop gestaltest du deine eigene „Fashion-Bibel“ mit spannenden Fakten, Ideen für eine andere Modewelt, möglichen Lösungsansätzen oder einfach allem, was dich am Thema beschäftigt. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

    Donnerstag, 12.11.2026, 16 – 19 Uhr
    Weltoffen e.V., Straße des 17. Juni 11, 04017 Leipzig


    Anmeldung bitte per Mail an Jasmin unter j.maeder@weltoffen-leipzig.de

    Wir freuen uns auf Dich! 

     

    Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Konsum bewusst machen“ statt. Das Projekt wird finanziert von Engagement Global mit Mitteln des BMZ, Brot für die Welt, dem Katholischen Fonds, der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt und der Stiftung Umverteilen!

  • Aktuelles,  Neues aus der BNE,  Veranstaltung

    Klimakatastrophe oder Wetterkapriolen?

    Dr. Miguel Angel Ruíz Martìnez berichtet über aktuelle Folgen der Klimaerhitzung an konkreten Beispielen sowohl in Mexiko als auch in Deutschland. Er zeigt Zusammenhänge, Hintergründe und Verursacherstrukturen auf.

    Dritter Vortrag aus der Reihe „Interaktive Vorträge zu Globalen Perspektiven“.

    📅 Dienstag, 27.10.2026, 17 Uhr

    📍 Interkulturelle Bibliothek des WeltOffen e.V.

  • Aktuelles,  Allgemein,  Neues aus der BNE,  Veranstaltung

    Pachakuti – indigene Kreislaufwirtschaft

    Vortrag am 6. Oktober 2026, 17:00 Uhr

    Munanki, Atinki (Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg)

    Das Quechua und Aymara Wort Pachakuti enthält die zyklische Vorstellung über die Zeit, wo bei sie untrennbar mit dem Raum dargestellt wird. Diese Einheit steckt gleich in diesem Wort. Das Leben der Indigenen, sprich auch ihre Ökonomie, ist Teil dieses zeitlichen und räumlichen Lebenszyklus. Während die Pachakuti-Ökonomie auf die enge untrennbare Verbundenheit der Menschen zur Natur basiert, fußt die eurozentristische Kreislaufökonomie auf die künstliche Trennung zwischen Mensch und Natur. Dennoch haben die beiden Konzepte Gemeinsamkeiten, die man zum Wohle oder „Buen Vivir“ der Menschen und Lebewesen nutzen sollte. Inhalt des Vortrags:

    1. Kurze Darstellung der Sprache und Ökonomie der heutigen andinen Indigenen Quechua und Aymara in Südamerika.

    2. Die sprachliche Komponente des Worts Pachakuti.

    3. Die philosophischen und ökonomischen Inhalte von Pachakuti

    4. Die Interpretation der grundlegenden Komponenten der Kreislaufökonomie von Walter R. Stahl

    5. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Modelle.

    Dr. German (Rumi) Muruchi Poma wurde in Wila Apachita, einer Quechua-Aymara-Gemeinde in Bolivien, geboren. Er studierte in der DDR. Der Titel seiner auf Deutsch veröffentlichten Artikel lautet: „Buen (Con) vivir, das gute Leben für alle“, der Artikel ist in dem Buch „Anders wachsen! von der Krise der kapitalistischen Wachstumsgesellschaft und Ansätzen einer Transformation“ erschienen. Sein letztes in Bolivien veröffentlichte Buch hat den Titel: Pa cha ku ti. Gegenwärtig ist er im Vorstand vom Ayni-Verein für Ressourcengerechtigkeit e.V. tätig.

    Eintritt frei – Spende erbeten

  • Aktuelles,  Veranstaltung

    Ernährungssouveränität und nachhaltige Entwicklung in Mesoamerika

    Die Region Mesoamerika ist ein kultureller und wirtschaftlicher Raum, der den mittleren Teil des amerikanischen Kontinents vom Süden Mexikos bis nach Panama umfasst. Für die in dieser Region lebenden indigenen Völker ist „Nachhaltigkeit“ mehr als nur eine Entwicklungsstrategie – sie ist ihr Lebensparadigma. Die Veranstaltung bietet eine Annäherung an das Paradigma der „Ernährungssouveränität“ aus der (lokalen) nachhaltigen Perspektive der indigenen Völker Mesoamerikas. Sie beleuchtet die Aspekte Gerechtigkeit, Ökologie und Weltanschauung im Zusammenhang mit der Produktion und dem Konsum von Lebensmitteln. Zudem soll das Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen dem Menschenrecht auf Nahrung und der Zunahme des Hungers in der Welt geschärft werden. Welche Faktoren führen weltweit zu einer Zunahme des Hungers? Was können wir gemeinsam tun, um diese Situation zu ändern?

    Roberto Castillo (Dipl. psych.) schloss sein Studium als Diplom-Psychologe mit Schwerpunkt Sozialpsychologie 2001 an der San-Carlos-Universität in Guatemala ab und absolvierte ein Aufbaustudium in Forschung für lokale Wirtschaftsentwicklung (FLACSO, Costa Rica, 2003). Er ist Trainer of Trainers in Management für soziale Entwicklung (International Development Bank, Guatemala, 2005) und verfügt über Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit. Seine Tätigkeit in diesem Bereich hat es ihm ermöglicht, Kontakte zu indigenen Gemeinschaften in Mittel- und Südamerika zu knüpfen.

    Sostenibilidad: “Soberanía alimentaria y desarrollo sostenible en Mesoamérica”

    La región de Mesoamérica es un territorio cultural y económico que abarca la porción media del continente americano, desde el sur de México hasta Panamá. Para los pueblos originarios que habitan en esta región “sostenibilidad” es más que una estrategia de desarrollo, es su paradigma de vida.

    Este taller ofrece un acercamiento al paradigma de “Soberanía Alimentaria” desde la perspectiva (local) sostenible de los pueblos originarios de Mesoamérica. Presenta los enfoques de la justicia, la ecología y la cosmovisión en la producción y el consumo de alimentos. Asimismo busca concientizar sobre las relaciones causales entre el derecho humano a la alimentación versus el incremento del hambre en el mundo. ¿Qué factores hacen qué incremente el hambre a nivel global? ¿Qué podemos hacer juntos para revertir esta realidad?

  • Veranstaltung,  Workshop

    Feiere mit uns Hanami & entdecke Japan in drei tollen Workshops

    Der Frühling ist da – und mit ihm Hanami, das japanische Fest der Kirschblüten! Auch wenn die Blütenpracht immer nur für kurze Zeit zu sehen ist, kommen in Japan die Menschen zusammen, um die Schönheit der Blüten zu bewundern und den Frühling willkommen zu heißen.

    Auch wir bei Weltoffen feiern in diesem Frühling Hanami! In drei tollen Workshops erwarten dich spannende Geschichten, leckeres Essen und kreative Bastelaktionen – und ganz nebenbei lernst du eine Menge über die japanische Kultur.

    Unser Programm für dich:

    Wir starten mit dem spannenden Bilderbuch „Der Brotdieb: Die Reise des Onigiri-Jungen“ von Keiko Shibata, das wir gemeinsam auf Deutsch und Japanisch lesen. Danach wird es lecker: Wir machen unsere eigenen Onigiri! Das ist ein beliebter japanischer Snack aus Reis. Zusammen mit unserer Onigiri-Meisterin Miyuki von Miyukitchen formen wir die Reisbällchen (bei uns mit einer tollen Karottenfüllung) und naschen natürlich auch. Miyuki hat die besten Tipps fürs Selbermachen parat!

    Zu unserer Referentin:

    Miyuki Watanabe kocht in Leipzig spannende Leckereien als Miyukitchen. Auf dem Samstagmarkt in Leipzig-Plagwitz kann man ihren tollen Stand mit Köstlichkeiten wie Daifuku, Mochi oder Korokke (japanische Kroketten) aus vielen regionalen Zutaten fast jede Woche finden. Updates zu Miyukitchen gibt es auf Instagram unter @‌miyukitchen.leipzig (https://www.instagram.com/miyukitchen.leipzig/).

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    Wer liebt sie nicht, die wunderschöne japanische Kirschblüte (Sakura)? An unserem Sakura-Tag tauchen wir mit dem Bilderbuch „Wenn die Sakura blühen“ von Narisa Togo ins Hanami-Feeling ein. Wir finden gemeinsam heraus, was Zierkirschen von Süß- und Sauerkirschen unterscheidet und warum die Artenvielfalt in der Natur so wichtig ist. Danach machen wir unsere eigenen Kirschblüten: Mit Saori vom Japanischen Haus Leipzig lernst du die japanische Technik Orizome kennen! Hierfür wird Washi-Papier ausgeschnitten, gefaltet und in Farbe getaucht – mit Naturfarben aus echten Kirschen, die Saori selber macht.

    Zu unserer Referentin:

    Saori Kaneko ist Mitglied im Leipziger Verein “Das Japanische Haus”, arbeitet in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig und ist parallel als freischaffende Künstlerin aktiv. In ihrer kreativen Arbeit – wo Fotografie, Malerei, Druck und Sound in Installationen zusammenkommen –  beschäftigt sie sich mit dem Umgang mit Radioaktivität in unserem gegenwärtigen Leben. Mehr zu Saoris künstlerischer Arbeit erfährt man auf ihrer Website: http://saorikaneko.com/.

    Mit Stäbchen essen ist super schwer? Das wollen wir mal testen! Gemeinsam mit Tanja vom Weltoffen-Verein lesen wir das Bilderbuch „Das Tomatenfest„ von Satomi Ichikawa und üben, wie man Essstäbchen richtig hält. Am Ende wartet die große Herausforderung: Schaffst du es, eine kleine Tomate mit den Stäbchen zu essen? Wir sind gespannt! Nebenbei geben wir dir Tipps, woran du umweltfreundliche und nachhaltige Essstäbchen erkennen kannst.

    Zu unserer Referentin:

    Tanja Schangin engagiert sich ehrenamtlich beim Weltoffen-Verein. Neben ihrer Arbeit als Animationsdesignerin im MDR promoviert sie an der Uni Halle-Wittenberg mit Fokus auf visuelle Sprache im Bilderbuch. Auf ihrem Instagramkanal (@tanjaschangin, https://www.instagram.com/tanjaschangin/ ) teilt Tanja viele spannende Dinge zum Thema Bilderbuch, Farben und Illustration mit allen, die es genauso happy macht wie sie.

    Wir freuen uns riesig auf dich und ein tolles Hanami-Fest!

    Anmeldungen bitte an: Tanja Schangin, bildung@weltoffen-leipzig.de (Plätze sind begrenzt)

    Spendenempfehlung: 4€ pro Person (je Workshop)

    Veranstaltungsort: Weltoffen e.V., Straße des 17. Juni 11, 04107 Leipzig

  • Aktuelles,  Nicht kategorisiert,  Veranstaltung,  Workshop

    Solidarische Tomaten ++ Achtung ++ Veranstaltung verschoben ++ nun am 7.2.

    – ein interaktiver Vortrag + Pasta für alle am 07.02.2026 in der Intercultural Library:

    16:30-19 Uhr: Vorstellung neuer Wege einer solidarischen Landwirtschaft mit Online-Beitrag eines Aktivisten und Kooperative-Mitgliedes aus Apulien

    Thema sind italienische Kooperativen, welche von Migrantinnen und Italienerinnen gegründet wurden, um in der Landwirtschaft zu arbeiten und Produkte wie Tomatensoße weiter zu verkaufen mit dem Ziel, gute Arbeitsbedingungen zu schaffen und den ausbeuterischen Bedingungen des „Caporalato“ etwas entgegenzusetzen.

    19:30-20:30 Uhr: Wir servieren Pasta mit der solidarischen Tomatensoße von Sfruttazero (Spendenvorschlag 4€ pro Person)

    Anmeldung: solidale-leipzig@proton.me

  • Veranstaltung

    Día de los muertos

    – ein buntes Fest für die ganze Familie! 🌼
    
Mit diesem farbenfrohen Fest werden in Mexiko die Toten geehrt. ☠️✨

    Am 1. November feiern wir gemeinsam: Wir hören eine Geschichte auf Deutsch und Spanisch, gestalten einen Altar, basteln, kochen gemeinsam Kakao und beim Kinderschminken wird es richtig farbenfroh! ☕️🎨

    📅 Samstag, 01.11.2025, 16:00 Uhr
📍 WeltOffen e.V., Straße des 17. Juni 11, 04107 Leipzig

    Spendenempfehlung: 4 Euro

    Kommt vorbei und erlebt einen Nachmittag voller Farben, Kreativität und mexikanischer Traditionen. 💛

  • Aktuelles,  Neues aus der BNE,  Veranstaltung

    Eine Natur, viele Kulturen?

    Perspektiven amazonischer Kosmologien vs. westliches Denken

    – interaktiver Vortrag –

    Themen:

    – westliches Denken objektiviert Natur und schafft eine Perspektive auf die Welt, die ihre Ausbeutung ermöglicht

    – anthropologische Forschung eröffnet den Blick auf durch Kolonisierung verdrängte alternative Kosmologien, die andere Begriffe von Kultur und Natur tradieren

    – Dr. Rafael Freitas diskutiert amerindische Perspektiven, die lange Zeit als Animismus gering geschätzt wurden, im Licht jüngster anthropologischer Forschungen und eröffnet damit auch einen neuen Zugang zum Nachhaltigkeitsbegriff

    Wann? Donnerstag, 25. September 2025 – 18:00 Uhr

    Wo? Leipzig Intercultural Library – Straße des 17. Juni 11

    – Eintritt frei –

  • Veranstaltung

    Palmöl und die Folgen für indigene Kulturen in Guatemala

    Palmöl – nur ein Pflanzenöl?

    In diesem interaktiven Vortrag befasst sich Roberto Castillo auf der Grundlage aktueller case studies mit den Zusammenhängen, in denen Palmölanbau in Guatemala steht. Ein wichtiges Thema ist dabei der Ökozid („Ecocidio“), der aktuell die Lebensgrundlagen von Mensch und Tier bedroht. Kommerzielle Anpflanzungen schränken mehr und mehr die Biodiversität ein und vergiften natürliche Ressourcen wie Wasser:

    „Without a doubt, Guatemala is currently facing a water crisis, where much of the country faces the less-than-ideal reality of relying on contaminated water for drinking and food production.“ (Deborah Bensen, Healing Waters International)

    Im Fokus des Vortrages stehen Auswirkungen insbesondere für die Q’eqchi’ Maya-Kulturen in den betroffenen Regionen, die bereits bis hin zu massiven Menschenrechtsverletzungen gingen.

    Von Palmölanbau betroffene Familien in Raxruha, Guatemala. Photo: Roberto Castillo

    R. Castillo bezieht die Perspektiven verschiedener Akteure vor Ort ein und zeigt die Handlungsmöglichkeiten auf, die wir als Konsumenten von Palmöl in Deutschland haben.

    Freitag, 5. September 2025 – 18:00 Uhr

    Intercultural Library Leipzig – Straße des 17. Juni 11

    Eintritt frei

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    Im Rahmen des Projekts „Perspektiven Einer Welt – Erleben, was uns verbindet“, gefördert durch das Programm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ des Freistaates Sachsen.

  • Veranstaltung,  Workshop

    Wie macht man eigentlich … Nachos?

    Eine kulinarische Reise durch Guatemala, um die Welt des Mais zu entdecken!


    Hast du dich jemals gefragt, woher Mais kommt? Möchtest du wissen, in welchen Teilen der Welt Mais angebaut und täglich gegessen wird? Wir laden dich zu einer Reise voller Aromen und Farben mit guatemaltekischem Essen ein. Egal, ob du Tortillas oder Nachos bevorzugst, am besten sind sie aus Mais!

    Was Euch erwartet:

    • wir machen Nachos und erfahren mehr über Tortillas
    • wir probieren Nachos mit Guakamole, Chirmolito und frijoles negros
    • wir erfahren nebenbei etwas über das Leben in Guatemala

    Wann? Sonntag 31. August 2025 – 15.00 Uhr

    Wo? Intercultural Library Leipzig, Straße des 17. Juni 11, 04107 Leipzig

    Eintritt: 4€ pro Kind



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