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    Pachakuti – indigene Kreislaufwirtschaft

    Vortrag am 6. Oktober 2026, 17:00 Uhr

    Munanki, Atinki (Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg)

    Das Quechua und Aymara Wort Pachakuti enthält die zyklische Vorstellung über die Zeit, wo bei sie untrennbar mit dem Raum dargestellt wird. Diese Einheit steckt gleich in diesem Wort. Das Leben der Indigenen, sprich auch ihre Ökonomie, ist Teil dieses zeitlichen und räumlichen Lebenszyklus. Während die Pachakuti-Ökonomie auf die enge untrennbare Verbundenheit der Menschen zur Natur basiert, fußt die eurozentristische Kreislaufökonomie auf die künstliche Trennung zwischen Mensch und Natur. Dennoch haben die beiden Konzepte Gemeinsamkeiten, die man zum Wohle oder „Buen Vivir“ der Menschen und Lebewesen nutzen sollte. Inhalt des Vortrags:

    1. Kurze Darstellung der Sprache und Ökonomie der heutigen andinen Indigenen Quechua und Aymara in Südamerika.

    2. Die sprachliche Komponente des Worts Pachakuti.

    3. Die philosophischen und ökonomischen Inhalte von Pachakuti

    4. Die Interpretation der grundlegenden Komponenten der Kreislaufökonomie von Walter R. Stahl

    5. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Modelle.

    Dr. German (Rumi) Muruchi Poma wurde in Wila Apachita, einer Quechua-Aymara-Gemeinde in Bolivien, geboren. Er studierte in der DDR. Der Titel seiner auf Deutsch veröffentlichten Artikel lautet: „Buen (Con) vivir, das gute Leben für alle“, der Artikel ist in dem Buch „Anders wachsen! von der Krise der kapitalistischen Wachstumsgesellschaft und Ansätzen einer Transformation“ erschienen. Sein letztes in Bolivien veröffentlichte Buch hat den Titel: Pa cha ku ti. Gegenwärtig ist er im Vorstand vom Ayni-Verein für Ressourcengerechtigkeit e.V. tätig.

    Eintritt frei – Spende erbeten

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