Aktuelles,  Veranstaltung

Ernährungssouveränität und nachhaltige Entwicklung in Mesoamerika

Die Region Mesoamerika ist ein kultureller und wirtschaftlicher Raum, der den mittleren Teil des amerikanischen Kontinents vom Süden Mexikos bis nach Panama umfasst. Für die in dieser Region lebenden indigenen Völker ist „Nachhaltigkeit“ mehr als nur eine Entwicklungsstrategie – sie ist ihr Lebensparadigma. Die Veranstaltung bietet eine Annäherung an das Paradigma der „Ernährungssouveränität“ aus der (lokalen) nachhaltigen Perspektive der indigenen Völker Mesoamerikas. Sie beleuchtet die Aspekte Gerechtigkeit, Ökologie und Weltanschauung im Zusammenhang mit der Produktion und dem Konsum von Lebensmitteln. Zudem soll das Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen dem Menschenrecht auf Nahrung und der Zunahme des Hungers in der Welt geschärft werden. Welche Faktoren führen weltweit zu einer Zunahme des Hungers? Was können wir gemeinsam tun, um diese Situation zu ändern?

Roberto Castillo (Dipl. psych.) schloss sein Studium als Diplom-Psychologe mit Schwerpunkt Sozialpsychologie 2001 an der San-Carlos-Universität in Guatemala ab und absolvierte ein Aufbaustudium in Forschung für lokale Wirtschaftsentwicklung (FLACSO, Costa Rica, 2003). Er ist Trainer of Trainers in Management für soziale Entwicklung (International Development Bank, Guatemala, 2005) und verfügt über Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit. Seine Tätigkeit in diesem Bereich hat es ihm ermöglicht, Kontakte zu indigenen Gemeinschaften in Mittel- und Südamerika zu knüpfen.

Sostenibilidad: “Soberanía alimentaria y desarrollo sostenible en Mesoamérica”

La región de Mesoamérica es un territorio cultural y económico que abarca la porción media del continente americano, desde el sur de México hasta Panamá. Para los pueblos originarios que habitan en esta región “sostenibilidad” es más que una estrategia de desarrollo, es su paradigma de vida.

Este taller ofrece un acercamiento al paradigma de “Soberanía Alimentaria” desde la perspectiva (local) sostenible de los pueblos originarios de Mesoamérica. Presenta los enfoques de la justicia, la ecología y la cosmovisión en la producción y el consumo de alimentos. Asimismo busca concientizar sobre las relaciones causales entre el derecho humano a la alimentación versus el incremento del hambre en el mundo. ¿Qué factores hacen qué incremente el hambre a nivel global? ¿Qué podemos hacer juntos para revertir esta realidad?

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